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Handtücher waschen: Die komplette Anleitung für hygienisch saubere & flauschige Handtücher
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Handtücher waschen: Die komplette Anleitung für hygienisch saubere & flauschige Handtücher

Handtücher waschen klingt simpel ist es aber nicht immer. Die falsche Temperatur, falsches Waschmittel oder Weichspüler können Handtücher hart, weniger saugfähig oder sogar keimbelastet machen. In diesem Ratgeber erfahren Sie Schritt für Schritt, wie Sie Ihr Handtuch waschen von der richtigen Waschtemperatur bis zum perfekten Trocknen. Egal ob Frottee-Handtücher aus Baumwolle, Mikrofaser oder Leinen: Hier finden Sie die passende Anleitung.

Auf einen Blick: Die wichtigsten Antworten

Bei wie viel Grad?

60°C für Baumwolle (hygienisch); 40°C für Mikrofaser & Feinmaterialien

Wie oft waschen?

Badehandtücher: jede 2–3 Benutzungen; Küchenhandtücher: alle 2–3 Tage

Weichspüler?

Nein reduziert die Saugfähigkeit. Besser: Essig (30–60 ml) ins Weichspülerfach

Waschmittel?

Vollwaschmittel für weiße; Colorwaschmittel für bunte Handtücher

Schleuderzahl?

1.400–1.600 Umdrehungen für schnelleres Trocknen

Bei wie viel Grad Handtücher waschen? Die richtige Temperatur

Handtücher bei 60°C waschen ist die Standardempfehlung für Baumwolle. Bei dieser Temperatur werden Bakterien, Keime und Hausstaubmilben zuverlässig abgetötet. Wer empfindlichere Materialien hat, wählt 40°C dabei aber ein Hygienespülmittel verwenden.

Temperatur nach Material

Baumwolle (weiß)

60°C 90°C (Kochwäsche nur bei starker Verschmutzung)

Baumwolle (bunt)

40°C 60°C (Pflegeetikett beachten)

Mikrofaser / Velours

max. 40°C (Schonwaschgang)

Leinen (ungefärbt)

bis 95°C mit Vollwaschmittel

Leinen (gefärbt)

40°C sonst bleichen Farben aus

Bambus / TENCEL Lyocell

30°C max. 40°C

Frottee

60°C hält höhere Temperaturen gut stand

Wichtig: Schauen Sie immer auf das Pflegeetikett. Moderne Waschmittel reinigen viele Baumwollhandtücher auch schon bei 40°C keimfrei. Trotzdem empfiehlt sich ein bis zweimal pro Monat ein Waschgang bei 60°C, um eine tiefgehende hygienische Reinigung sicherzustellen.

Handtücher waschen: Schritt-für-Schritt-Anleitung

So waschen Sie Ihre Handtücher richtig in 5 einfachen Schritten:

  1. Sortieren nach Farbe und Material: Trennen Sie weiße, bunte und dunkle Handtücher. Mikrofaser nie mit Baumwolle zusammen waschen Flusen können die Mikrofasern verstopfen.
  2. Trommel richtig befüllen: Maximal zu zwei Dritteln füllen. Faustformel: Eine Handbreit Platz zwischen Wäsche und Trommelrand lassen. Zu voll = schlechtes Waschergebnis; zu leer = Energie- und Wasserverschwendung.
  3. Richtiges Waschmittel dosieren: Weiße Handtücher: Vollwaschmittel (enthält Bleiche & optische Aufheller). Bunte Handtücher: Colorwaschmittel. Mikrofaser: Feinwaschmittel. Immer die Dosierempfehlung auf der Verpackung beachten.
  4. Waschprogramm wählen: Baumwolle → Baumwollprogramm. Mikrofaser → Schon- oder Pflegeleichtprogramm. Stark verschmutzte Baumwollhandtücher → Kochwäsche.
  5. Schleudern & Trocknen: Schleudern Sie mit 1.400–1.600 Umdrehungen/min. Im Trockner (max. 60°C) oder an der Luft trocknen im Trockner werden Handtücher am flauschigsten.

Waschmittel für Handtücher: Was passt wann?

Das richtige Waschmittel ist entscheidend für saubere und langlebige Handtücher. Falsch dosiert zu viel oder zu wenig hinterlässt Rückstände in den Fasern und macht Handtücher hart und kratzig.

  • Vollwaschmittel (Pulver): Ideal für weiße Baumwollhandtücher. Pulver erzielt oft bessere Ergebnisse als flüssige Varianten.
  • Colorwaschmittel: Für bunte und dunkle Handtücher. Schont die Farben und verhindert Ausbleichen.
  • Feinwaschmittel: Für Mikrofaser, Bambus und empfindliche Materialien.
  • Hygienespüler: Nur bei Krankheitsfall im Haushalt nötig. Bei 60°C ist normales Waschmittel ausreichend.

Profi-Tipp: Zu wenig Waschmittel → raue Fasern durch unzureichende Wasserenthärtung. Zu viel Waschmittel → Rückstände auf den Fasern, die Handtücher hart und kratzig machen. Halten Sie sich exakt an die Dosierempfehlung.

Weichspüler beim Handtücher waschen ja oder nein?

Nein Weichspüler ist für Handtücher nicht empfehlenswert. Er legt einen Film über die Fasern und reduziert die Saugfähigkeit erheblich. Das ist genau das Gegenteil von dem, was ein Handtuch leisten soll.

Ausnahme: Bei sehr hartem Wasser kann eine kleine Menge Weichspüler helfen. Für Mikrofaserhandtücher gilt jedoch: vollständig darauf verzichten.

Die bessere Alternative: Essig

Geben Sie 30–60 ml weißen Haushaltsessig ins Weichspülerfach. Essig enthärtet das Wasser, entfernt unangenehme Gerüche und hält die Fasern weich ohne die Saugfähigkeit zu beeinträchtigen. Bei weißen Handtüchern können Sie zusätzlich etwas Zitronensaft hinzufügen.

Weitere Hausmittel, die funktionieren:

  • Backpulver / Natron: Halbe Tasse ins Waschmittelfach entfernt Gerüche und Flecken.
  • Zitronensaft: Halbe Tasse ins Weichspülerfach erfrischt Fasern und entfernt Waschmittelrückstände.
  • Waschnüsse: Natürliche Saponine lösen Schmutz allerdings nicht für weiße Handtücher geeignet.

Wie oft sollte man Handtücher waschen?

Handtücher kommen täglich mit Ihrer Haut, Schweiß, Bakterien und abgestorbenen Hautzellen in Kontakt. Ohne regelmäßiges Waschen werden sie zur Keimschleuder. Diese Faustregel gilt:

Dusch- / Badehandtücher

Nach 2–3 Benutzungen waschen

Handtücher am Waschbecken

Alle 1–2 Tage wechseln

Küchenhandtücher

Bei regelmäßigem Kochen: alle 1–3 Tage

Geschirrhandtücher

Getrennt von Händehandtüchern aufbewahren & waschen

Neue Handtücher

Vor der ersten Benutzung waschen für bessere Saugfähigkeit

Warum neue Handtücher vorher waschen? Viele Hersteller versehen neue Handtücher mit einer speziellen Imprägnierung. Erst nach dem ersten Waschgang wird diese entfernt und die Saugfähigkeit steigt deutlich.

Handtücher flauschig halten: 5 bewährte Tipps

Harte Handtücher nach dem Waschen? Das liegt meist an diesen Ursachen: zu viel Kalk im Wasser, falsche Waschmitteldosierung oder zu niedrige Schleuderzahl.

  1. Essig statt Weichspüler: 30–60 ml ins Weichspülerfach enthärtet Wasser, hält Fasern weich.
  2. Richtig schleudern: 1.400–1.600 Umdrehungen trocknet Handtücher schneller, hält Fasern aufrecht.
  3. Trockner verwenden: Im Trockner bei max. 60°C werden Handtücher am flauschigsten. Die Wärme öffnet die Fasern. Auf Pflegeetikett achten.
  4. An der Luft trocknen: Im Schatten aufhängen in voller Länge, nicht falten. So verhindern Sie Starrheit.
  5. Waschmittel richtig dosieren: Zu viel Waschmittel = Rückstände = harte Fasern. Lieber einmal mit klarem Wasser nachwaschen.

Handtücher nach Material richtig waschen

Baumwollhandtücher waschen

Baumwolle ist das beliebteste Handtuchmaterial. Waschtemperatur: 40–60°C im Normalbetrieb; monatlich einmal 60°C für Hygiene. Programm: Baumwollprogramm oder Kochwäsche bei starker Verschmutzung.

Mikrofaserhandtücher waschen

Mikrofaser bei 30–40°C im Schon- oder Pflegeleichtprogramm. Kein Weichspüler er blockiert die Mikrofasern und zerstört ihre Funktion. Feinwaschmittel verwenden.

Leinenhandtücher waschen

Ungefärbte Leinenhandtücher vertragen bis zu 95°C mit Vollwaschmittel. Farbige Leinenhandtücher nur bei 40°C waschen, da höhere Temperaturen die Farben ausbleichen.

Frotteehandtücher waschen

Frotteehandtücher aus Baumwolle können bei 60°C gewaschen werden. Hohe Schleuderzahl (1.400–1.600 rpm) empfohlen, damit die Schlaufen aufrecht bleiben und das Handtuch weich bleibt.

Handtücher trocknen so geht's richtig

Das Trocknen ist genauso wichtig wie das Waschen. Feucht liegende Handtücher bilden innerhalb von Stunden Schimmel und Bakterien. So trocknen Sie Handtücher optimal:

  • Im Trockner (max. 60°C): Flauschigste Ergebnisse. Trocknerprogramm für Baumwolle wählen.
  • An der Luft: Im Schatten aufhängen nie in der prallen Sonne, das macht Fasern spröde.
  • Handtücher in voller Länge aufhängen: Verhindert Faltungsstarrheit.
  • Vor dem Aufhängen kräftig ausschütteln: Fasern richten sich auf weniger Knitterfalten, mehr Flauschigkeit.

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Häufige Fehler beim Handtücher waschen und wie man sie vermeidet

Diese 6 Fehler machen die meisten Menschen:

  1. Waschmaschine überladen: Handtücher werden nicht richtig sauber, Rückstände bleiben in den Fasern.
  2. Weichspüler verwenden: Reduziert Saugfähigkeit besser Essig nutzen.
  3. Zu niedrige Temperatur: Bakterien überleben und vermehren sich weiter im feuchten Handtuch.
  4. Zu viel Waschmittel: Rückstände machen Fasern hart und kratzig.
  5. Farben nicht trennen: Bunte Handtücher färben weiße Handtücher ein.
  6. Feucht liegen lassen: Sofort nach dem Waschen in den Trockner oder aufhängen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Bei wie viel Grad Handtücher waschen?

60°C ist die empfohlene Standardtemperatur für Baumwollhandtücher sie tötet Bakterien und Keime zuverlässig ab. Bei empfindlichen Materialien wie Mikrofaser reichen 40°C, wenn Sie ein Hygienespülmittel hinzufügen. Weiße Handtücher können bei starker Verschmutzung auf 90°C gewaschen werden.

Bei wieviel Grad Handtücher waschen, wenn jemand krank ist?

Bei Krankheit im Haushalt sollten Handtücher bei mindestens 60°C gewaschen werden. Alternativ 40°C mit einem Hygienespüler. Das Handtuch sofort nach Benutzung in die Wäsche nicht weiter hängen lassen.

Wie oft sollte man Handtücher wechseln?

Badehandtücher nach 2–3 Benutzungen. Handtücher am Waschbecken alle 1–2 Tage. Küchenhandtücher bei häufigem Kochen alle 1–3 Tage. Maximal alle 2 Wochen auch bei seltener Nutzung für Keimfreiheit.

Warum werden Handtücher nach dem Waschen hart?

Hartes Wasser, zu viel Waschmittel oder Weichspüler sind die häufigsten Ursachen. Lösung: 30–60 ml Essig ins Weichspülerfach, Waschmitteldosis reduzieren und im Trockner trocknen lassen.

Darf man Weichspüler für Handtücher verwenden?

Lieber nicht. Weichspüler legt einen Film über die Fasern und reduziert die Saugfähigkeit. Bei Mikrofaserhandtüchern komplett vermeiden. Bessere Alternative: Essig ins Weichspülerfach.

Können Handtücher in den Trockner?

Ja die meisten Baumwoll- und Frotteehandtücher können bei max. 60°C in den Trockner. Pflegeetikett prüfen. Im Trockner werden Handtücher am flauschigsten. Mikrofaserhandtücher besser lufttrocknen.

Muss man neue Handtücher vor der ersten Benutzung waschen?

Ja. Neue Handtücher haben oft eine Imprägnierung, die die Saugfähigkeit hemmt. Erst nach dem ersten Waschgang entfalten sie ihre volle Leistung. Außerdem hygienisch sinnvoll, da das Handtuch im Handel von anderen Kunden angefasst wurde.

Kann man Handtücher mit Unterwäsche zusammen waschen?

Grundsätzlich ja, wenn die Temperatur für beide Textilien passt. Mikrofaserhandtücher aber separat waschen Flusen von anderen Textilien können die Mikrofasern verstopfen.

Welches Waschmittel ist am besten für Handtücher?

Für weiße Baumwollhandtücher: Vollwaschmittel (Pulver bevorzugt, da bessere Waschwirkung). Für bunte Handtücher: Colorwaschmittel. Für Mikrofaser: Feinwaschmittel. Immer korrekt dosieren.

Wie wird man den muffigen Geruch aus Handtüchern los?

Muffiger Geruch entsteht durch Bakterien meist wegen zu niedrigen Temperaturen oder langer Liegezeit feucht. Lösung: Bei 60°C waschen, 50 ml Essig oder halbe Tasse Natron ins Waschmittelfach, danach sofort trocknen.

Fazit: Handtücher richtig waschen so geht's

Handtücher waschen ist simpel, wenn man die Grundregeln kennt: 60°C für Baumwolle, 40°C für Mikrofaser, kein Weichspüler, Essig als Alternative. Die Trommel nicht überladen, Farben trennen, richtig schleudern und sofort trocknen. Mit diesen Schritten bleiben Ihre Handtücher hygienisch sauber, flauschig weich und langlebig.

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